HERAUSRAGEND! UMWERFEND! BAHNBRECHEND! GEFEIERT!

„Er ist nicht nur in Deutschland einer der gefeiertsten Solisten seiner Generation, er genießt auch international bestes Ansehen. Schon in jungen Jahren gelang ihm eine beeindruckende Karriere: Bereits mit 12 Jahren hatte er sich einen Namen erarbeitet und legte damit den Grundsatz zu einer steilen Karriere.“ Kommt Dir bekannt vor? Kein Wunder! Kaum ein Kulturpressetext, der nicht mindestens so ähnlich klingt. Weiterlesen

Musik in Bildern

Fotografieren wird heillos unterschätzt. Seit einem guten Jahr habe ich eine neue Kamera. Sie ist, wie ein Freund von mir sagen würde, „mächtig technisch“ und ich bin immer noch nicht so weit, Bilder zu erzeugen, die meinem vorausgehenden Anspruch genügen. Und dabei reden wir hier über Panoramen, Bilder von Ausflügen und Familienbildern. Fotografieren ist technisch nicht grad selbsterklärend. Und nur, weil man ein technisch einwandfreies Bild erhalten hat, heißt das noch lange nicht, dass man die abgebildeten Personen auch noch in ihren Wesenszügen erfasst. Wenn sich besagte Abgebildetete dann noch in Ausübung einer Tätigkeit befinden, kompliziert das die Lage erheblich.

Kurzum: Musiker (oder Künstler allgemein) in ihrem Element zu fotografieren ist alles andere als leicht. Ein Meister dieses Faches ist Matthias Creutziger. Er fotografiert seit Jahrzehnten Musiker unterschiedlicher Genres und füllte mit seinen prämierten Bildern nicht nur Bücher, sondern auch zahlreiche Ausstellungen. Eine dieser Ausstellungen befindet sich noch bis zum 1.5. im Palais im großen Garten in Dresden, wo Creutziger  Haus- und Hoffotograf von Semperoper, Staatskapelle und dem Jazzclub TONNE ist. Auch der MDR berichtet in einem kurzen Beitrag darüber. Ganz nebenbei ist er übrigens auch ein richtig netter Mensch.

Die Ausstellung im Palais im großen Garten in Dresden, die als Doppelausstellung gemeinsam mit historisch gestalteten Kostümen von Studenten des Fachs Kostümgestaltung an der HfbK Dresden konzipiert ist, hat mittwochs bis samstags 14 bis 18 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 3,- €, ermäßigt 1,50 €.

Sommer in Wien

Ich liebe Wien! Das ist längst kein Geheimnis mehr. Seit ich mal ein paar Tage fast allein, aber mit grenzdebilem Grinsen dort verbracht habe, bin ich hin und weg von dieser Stadt. Und da ich selber auch aus einem ähnlichen Museum stamme, bin ich vertraut damit, an jeder Ecke tourikonforme Sachen zu sehen, die ich ganz gut ausblenden kann. Also gebe ich stets allen den Rat: Fahr nach Wien! Is‘ schön da und für jeden was dabei. Zum Beispiel auch für meine Freundin Marsmädchen, die vor kurzem dem Winterwien einen Besuch abstattete (und seitdem Katzencafes liebt).

Eine ganz spezielle Jahreszeit ist der Sommer in Wien. Und ein ganz spezieller Film dazu kommt heute in ausgewählte Kinos: Sommer in Wien heißt er, ganz unprätentiös. So unaufgeregt wie der Titel kommt auch der Film daher: Kein Stadtporträt an sich, sondern vielmehr eine Ansammlung von Geschichten von Menschen, die gemeinsam zu einer schönen Jahreszeit in einer schönen Stadt wohnen. Die Geschichten von Bernhard, Christin, John, Carlo, Max und Andrea – Menschen wie du und ich eigentlich, alle im Sommer in Wien.

Sommer in Wien – Offizieller Trailer from FORTUNA Media on Vimeo.

PS: Danke an Doppelhorn für den Hinweis!

Abwesenheitsnotiz

Liebe kunstfelermacher und -innen,

Eigentlich sollte hier ein lustiger Text zum Publikum lokaler Neujahrskonzerte stehen. Eigentlich. Denn jetzt steht hier das: Eine Entschuldigung dafür, dass der Text hier nicht steht. Er steht hier nicht, weil der kunstfeler gerade irrsinnig beschäftigt damit ist, keine Kunstfehler zu machen. (Keine, nicht kleine! Ihr Ferkel!) Soll heißen: Ich bin gerade sehr eingespannt und schaffe es nicht, vor Februar etwas sinnhaltiges, das mehr als ein Bild oder ein heiteres Sprüchlein hermacht, zu veröffentlichen. Aber das kann ich auch auf Twitter. Also habt Nachsicht mit mir! Wir lesen uns dann in einem Monat wieder.

Euer kunstfeler