Klare Kanten, pastellige Pinselstriche

Würde ich in Berlin leben, wäre ich nicht nur andauernd in irgendwelchen Konzerten (und deswegen chronisch pleite), sondern dann besäße ich auch eine Jahreskarte für die Staatlichen Museen zu Berlin. Allein für die neue und alte Nationalgalerie und das Museum für Fotografie. Leider lebe ich doch etwas weiter weg von Berlin, sodass ich momentan nur Empfehlungen aussprechen kann: Seit dem 22. Mai ist in der Alten Nationalgalerie die Schau ImEx zu sehen. Nein, es geht nicht um Kunst im Exil, es geht um Impressionismus und Expressionismus: Werke beider Kunstrichtungen werden einander vergleichend gegenüber gestellt. Dabei galt bisher oft das entweder-oder-Prinzip. Hier scheinbar nicht: Vergleichen heißt das Zauberwort.

Im Fokus dabei steht die zum Teil parallele Entwicklung, wobei die Hauptvertreter des Impressionismus‘ maßgeblich in Frankreich, die des Expressionismus‘ in Deutschland zu finden sind. So vereint die Schau Maler wie Franz Marc, Lovis Corinth, Edgar Degas, Karl Schmidt-Rottluff, Édouard Manet, Max Liebermann, Pierre-Auguste Renoir, Ernst Ludwig Kirchner und viele andere und vergleicht die Stile anhand von thematisch gleichen Bildern. Wo sind ihre Wesensunterschiede, abgesehen von der subjektiven und objektiven Herangehensweise, wo sind die Gemeinsamkeiten?

Hier mal ein kleines Video der Ausstellung:


Ich hoffe, mir die Schau noch ansehen zu können, sie wird bis zum 20. September 2015 gezeigt. Falls ihr schon da wart oder noch hingeht: Ich würde mich über Berichte freuen!

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