Ihr habt nun Traurigkeit

Es ist ein sich jährlich wiederholendes Ritual, ja quasi ein Muss: Sobald es draußen in großen Schritten Richtung November geht, wächst bei mir autoamtisch das Bedürfnis, ednlich wieder mal die CD mit Johannes Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ aufzulegen, dicht gefolgt von dem Bedürfnis, sofort ein Konzert mit diesem Werk zu besuchen. Und auch in diesem Jahr erlag ich der Versuchung. Ich konstatiere: thg’sche Erstabspielung in diesem Herbst ist der 10.10., ein Konzertbesuch folgt. Und wenn ich ohnehin schon ritualisierten Abläufen folge, warum nicht auch dabei? Schließlich singt der Kreuzchor auch in diesem Jahr, orchestral unterstützt, wie immer, von der Dresdner Philharmonie.Ein ganz besonderes Erlebnis, ich ziehe zudem die Darbietung mit Knabenchor jederzeit vor! Auch aus persönlichen Gründen wird es diesmal wohl ganz anders als in den Jahren zuvor. Aber vielleicht braucht man ja genau das.

Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen und euer Herz soll sich freuen und eure Freude soll niemand von euch nehmen. (Joh. 16,22) Sehet mich an: Ich habe eine kleine Zeit Mühe und Arbeit gehabt und habe großen Trost funden. (Sirach 51,35)

Und wie jedes Jahr grüble ich darüber, ob und welcher der Teile mein liebster ist. Natürlich komme ich auch in diesem Jahr zu keinem Schluss (auch wenn der Titel dieses Beitrages vielleicht eine andere Sprache sprechen mag). Aber bitte, Herr Blomstedt unterstützt einen Jeden darin, sich ein eigenes Bild davon zu machen!

PS: Wir sehen uns am 18.11.2012 in der Kreuzkirche Dresden!

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