Strikkedukker, Teil III

Mir fiel eben auf: Ich bin der geneigten Leserschaft noch etwas schuldig! Denn nach unzähligen Strickstunden ist sie fertig: Meine Strikkedukker! Mittlerweile sitzt mein gestricktes Ebenbild schon bei mir im Regal. Und was soll ich sagen? Selbst für Menschen wie mich, die nicht gerade zu den begabtesten Strickern unter der Sonne zählen, ist dies eine absolut machbare Aufgabe gewesen. Das Buch erklärt absolut verständlich und Schritt für Schritt, wie man was zu tun oder zu lassen hat, um am Ende eine lustig unproportionierte aber irgendwie liebenswerte Strickpuppe zu erhalten. 
Auf dem Bild ist sie sogar schon angekleidet mit einem der zahlreichen Klamottenvorschläge aus dem Buch. Drunter trägt sie außer ihrer blauen Strumpfhose noch ein rotes Hemd. Beides wird gleich mit angestrickt. Als nächstes bekommt sie sicher noch Schuhe und ein Jäckchen. Ganz besonders herrlich finde ich ja auch die Augen, die man von innen dagegenstrickt!
 
Schwieriger war da schon die korrekte und nahezu detailgetreue Nachbildung meiner Sehhilfe. Aber auch da gab es eine Lösung, auf die mich das Frl. Malloy dankenswerter Weise brachte und die mir, die ich meine kabellose Heißleimpistole doch so glorifiziere, hätte eigentlich sofort einfallen müssen: Heißkleber und Klarsichtfolie bilden Rahmen und Gläser des Brillengestells, die Bügel sind durch schnöden Büroklammerdraht verstärkt.
Alles in allem stecken in diesem kleinen Geschöpf ca. 2 Wochen Arbeit, jede Menge Nerven und 180g Wolle (plus zugehörige Füllwolle). Hat sich doch gelohnt, wie ich finde!
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8 Gedanken zu “Strikkedukker, Teil III

  1. Die Puppe ist superklasse! Und da ich zwar grauenerregend stricke, aber ein bißchen Häkeln kann, kann ich die Leistung absolut einschätzen. Genial!
    Mir fehlen allerdings Proportionen. Wie groß ist denn eigentlich die Puppe? Denn die Brille ist ja kaum kleiner… Ist die Puppe lebensgroß??? *schluck*

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  2. Die Puppe ist superklasse! Und da ich zwar grauenerregend stricke, aber ein bißchen Häkeln kann, kann ich die Leistung absolut einschätzen. Genial!
    Mir fehlen allerdings Proportionen. Wie groß ist denn eigentlich die Puppe? Denn die Brille ist ja kaum kleiner… Ist die Puppe lebensgroß??? *schluck*

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  3. Hallo Anonym!

    Stimmt, die Proportionen fehlen ein bisschen. Die Puppe hat ellenlange Beine und ist alles in allem ungefähr so groß wie mein ausgestrecker Unterarm+Hand, also vielleicht so 40-45cm würde ich sagen. davon ist alles vom Ellbogen bis zum Handgelenk Füße&Beine, die komplett ausgestreckte Hand dann Oberkörper&Kopf. Das sieht man jetzt durch das Kleidchen nicht so richtig auf dem Bild. Ich denke die Brillengröße täuscht ein bisschen…

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  4. Anonym war übrigens ich, Steffi! 🙂
    Fotografier die Puppe doch noch mal mit einem „Refernzobjekt“ 😀
    Aber so oder so! Superklasse!!!!

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  5. Wirklich schick deine Strikkedukker! 🙂 Würde gut zu meinem Karl passen: http://bit.ly/JAgOZv 😉

    Aber ich hab mal eine Frage, welche hautfarbene Wolle hast du verwendet? Ich hatte so ein einziges Restknäul und nu steh ich da und find kein weiteres oder eine Ersatzwolle! 😦 Danke schon mal!

    Liebe Grüße

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  6. Sehr süß, deine Strikkedukker!! Mit Brille sieht sie richtig klasse aus! Bei mir ist eine kleine Sissel entstanden – ohne Brille – und mit lila Haaren. Und ich weiß nicht, was mehr Spaß macht. Das Stricken der Puppe oder das anschließende Ausstaffieren mit hübschen Kleidern. Da wird man wieder zu Puppenmutter!! 🙂
    Liebe Grüße

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