Währungschaos

Grad im Radio: Es ging bei einer Umfrage um die Stabilität des Euros und das Gefühl der Passanten dazu. Sehr spannende Antworten gab es da. Zum Beispiel die eines älteren Mannes: „Müss’mor uns halt äma wiedor neu einstelln. Musst’mor ja schon ä baar Mah. Nach’m Adolf war’s ja ooch änne große Umstellung.“ Sowas sendet man guten Gewissens? Aber noch schöner war die Reaktion einer Frau: „De Deh-Marg war bessor, sag’sch ihn‘. Nee, nur ä Schärz. Dor Euro is schon scheen. Das mergt mor zum Beispiel wenn’mor ma nach Östreisch fährd und dort dann d’n Schilling hat und dann daheeme wiedor d’n Euro. Das is schon scheen.“ Wie lange die Frau wohl nicht mehr in Österreich war…?

Vielleicht ist Griechenlad deshalb pleite? Sie zahlen eventuell ja mit der falschen Währung…?

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7 Gedanken zu “Währungschaos

  1. Bei solchen Themen die Bevölkerung zu fragen, geht immer schlecht aus. 😀

    Und erst recht, wenn man die Umfrage wochentags um 10 Uhr in der Fußgängerzone einer sächsischen Kleinstadt durchführt.

    Und der alte Mann tut mir ganz besonders leid. Wie hat er das nur geschafft, damit zurecht zu kommen, dass es plötzlich keinen Adolf mehr gab?

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  2. Es lebe der Euro! Ich finds gut, mir wird jetzt noch übel, wenn ich an all die Gulden denke, die ich in deversen Tassen und dosen deponiert hatte und jedes Mal aufs neue vergessen habe beim nä. Besuch in Holland mitzunehmen 😉

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