Rewind

Das mit den Rückblicken ist eine Mode, der ich mich nur schwer entziehen kann. Und da es diesmal keine Partybilder gibt, habe ich mir erlaubt, mich das Stöckchens bei Fuchsi zu bedienen.

Vorherrschendes Gefühl für 2010?
Warum eigentlich schon wieder ein neues Jahr?

2009 zum ersten Mal getan?
einen Innlandsflug getätigt. Geblogwichtelt. Auf einer Messe rumgestanden – nicht als Besucher. Einen riesen Satz über meinen eigenen Schatten – und dann weitestgehend öffentlich die Klappe drüber gehalten. Eine Beerdigung in der Familie gehabt. Den Bingo-Jackpot gewonnen. Über eine Wiedereinstellung gejubelt, über nicht wieder eingestellte Kollegen getrauert. Einen Verein gegründet. Eine Revolte nicht nur geplant, sondern auch durchgeführt.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Einen Mobilfunkvertrag gekündigt. Meinen Chirurgen besucht. Zu viel abgestürzt. Haare gefärbt.

2009 leider gar nicht getan?
Jemandem gefühlsduseliges Zeug ins Ohr erzählt. Vielleicht ist das ja aber auch gar nicht „leider“. Richtig Urlaub gemacht.

Wort des Jahres?
A*schloch. Haha… oder „Daumen“? Na, passt beides zusammen.

Zugenommen oder abgenommen?
Wie jedes Jahr gefühlte vierhundert Kilo zugenommen.

Stadt des Jahres?
Äh… Aachen? Schon wegen diesem sensationell hässlichen Krankenhaus.

Alkoholexzesse?
Fragt lieber nicht.

Davon gekotzt?
Hallo…? Warum sollte ich sowas öffentlich ausbreiten?

Haare länger oder kürzer?
Länger. Auch schön.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, inklusive neuer Brille.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Gefühlt weniger, aber doch eher gleichbleibend bis mehr.

Höchste Handyrechnung?
Warum sollten sich meine Blogleser für meine Handyrechnung interessieren?!

Krankenhausbesuche?
Ja, bei der Öm.

Verliebt?
Grrrrr…

Getränk des Jahres?
Gin Tonic mit Salatgurke. Lecker!

Essen des Jahres?
Geburtstagsbuffet meiner Schwester.

Most called person?
C. – wobei in der Endphase des Jahres da eher jemand anderes, der sich an dieser Stelle bitte angesprochen fühle, in Frage kommt. 😀

Die schönste Zeit verbracht mit?
Freunden.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir.

Song des Jahres?
Hm. Kings of Leon – Use somebody. Den Rest behalte ich für mich.

CD des Jahres?
Keine Ahnung, ich hör‘ so selten CDs. Aber vermutlich die Neue von Element of Crime.

Buch des Jahres?
Für mich eindeutig Uwe Tellkamps „Der Turm“, auch wenns nicht aus dem vergangenen Jahr ist.

Film des Jahres?
Ich war genau 2 Mal im Kino letztes Jahr: „Madagaskar 2“ am Jahresanfang (Uah… help!) und „Soul Kitchen“ am 30.12. – wenn ich mich zwischen diesen beiden Filmen entscheiden muss, nehme ich den letzteren.

Konzert des Jahres?
Tomte mit Anke und Ines! Aber sowas von auf jeden Fall…

TV-Serie des Jahres?
Keine Ahnung. GNTM. Haha.

Erkenntnis des Jahres?
Pass auf was du schreibst, Mädel.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
falsche Vorstellungen – Trauerfall – zweifelhafte Vereinsvorsitzende

Nachbar des Jahres?
So etwas habe ich nicht. Wobei: Die eine Nachbarin ist nett, da kann ich auch um 21 Uhr Abends noch laut üben, ohne dass sie was dagegen sagt. Aber so nett ist sie schon immer.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Das wird sich, denke ich, erst noch herausstellen. Ansonsten potentiell: Revolte.

Schlimmstes Ereignis?
Trauerfall, siehe oben.

Schönstes Ereignis?
All die kleinen Momente, die sich langfristig zu einem großen, schönen Gesamtbild fügen. Und außerdem: Jemand ist gegangen, ein bisschen auch gegangen worden. Wie befreiend…

2009 war mit einem Wort?
turbulent.

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7 Gedanken zu “Rewind

  1. Also das klingt ja sehr aufregend. Scheint ja in der Tat ein spannendes Jahr gewesen zu sein. Obwohl ich ja über den einen oder anderen Punkt gerne mehr erfahren hätte 😉 Ich drück dir die Daumen für 2010 Unnnd: Noch 8…

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  2. @rebhuhn: ich glaube, die erkenntnis habe ich jedes jahr 😀
    ja, salatgurken sind die grünen ausm garten. das ist wirklich lecker! musst ja keine ganze reinhaun… 😀

    @pottkieker: soooo aufregend war's nun wirklich nicht 😉
    echt, nur noch 8? kinder, wie die zeit vergeht…

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  3. Also deine „ersten Male“ klingen wirklich toll. Viele schaffen solche Dinge in ihrem ganzen Leben nicht!

    Außerdem finde ich nicht, dass es schlimm wäre, jemandem mal gefühlsduseliges Zeug zu erzählen. Das 'leider' muss da weg. 😉

    Und ich war deutlich öfter als du im Kino und „Soul Kitchen“ zählt trotzdem zu den Highlights. Hast also alles richtig gemacht. 🙂

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  4. @fuchsi: naja, ganz ohne wars nicht 😉 ich danke dir und wünsche dir das ebenfalls! 🙂

    @konrad: stimmt auch wieder. wobei – auf einiges kann man auch verzichten. apropos verzichten: das leider… naja… vielleicht darf es ja, rückblickend, in diesem speziellen falle stehenbleiben. wär nur zu noch mehr gram gekommen, wenns doch dazu gekommen wäre… bin ich fest von überzeugt.
    was den film angeht: wenn du, der ausgemachte experte, das sagt, dann bin ich wirklich sehr beruhigt! fand den film ja auch wirklich gut, hab mich köstlich amüsiert! vor allem über moritz bleibtreus tanzstil…

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