Hallo GEMA!

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Da dieser Blog ja auch da ist, um Erkenntnisse zu präsentieren, hier die Haupterkenntnis meines Wochenendes:

Rostock ist wirklich schön.

Eine gemütliche, nicht allzu große oder hohe Stadt mit Tradition und Geschichte – und außerdem liegt sie am Wasser, was ja nie schaden kann. Man hat es nicht weit zur Ostsee, auch wenn ich es nicht bis dahin geschafft habe, und schon der Stadthafen bietet ein wirklich hübsches Panorama.
Davon mal ganz abgesehen ging es ja auch um Musik an diesem Wochenende. Am Sonntag war das bereits angekündigte Konzert des Freien Studentenorchesters Rostock zu hören, bei dem ich mit Bizets Suite L’Arlesienne II meine Sinfonieorchesterpremiere geben durfte. Danach konnt eich mich völlig entspannt in eine Kirchenbank setzen und dem zweiten Teil des Konzerts lauschen, in dem Rachmaninovs zweites Klavierkonzert gab (toller Solist übrigens – ein Student der HMT Rostock). In der samstäglichen Generalprobe, wo der Probenteil für’s Klavierkonzert ungleich länger zu dem für die L’Arlesienne gewesen ist, hatte ich, während ich mich bemühte, in der eisekalten Kirche nicht zu erfrieren, aureichend Zeit mir Gedanken zu machen, woher ich nochmal das Thema des Zweiten Satzes kannte… Irgendwann fiel es mir schlagartig ein: Eric Carmen hat für „All by myself“, was jeder aus dem Radio kennt, schamlos bei Rachmaninov geklaut. Total! Seht selbst bei Rachmaninov (Am Anfang ist noch ein kleiner Teil des ersten Satzes):

Und zum Vergleich Eric Carmen:

Wenn das mal kein Fall für die GEMA ist, tststs…
Abgesehen von allem Musikalischen war das Wochenende auch schön: Ich habe viele nette Leute kennengelernt und den einen oder anderen interessanten Einblick bekommen. Da sind so ein paar Puzzleiteile, die sich langsam, aber stetig zu einem Gesamtbild fügen. Glück hatte ich auch mit der Heimfahrt: Da ich noch den letzten Platz in einer Mitfahrgelegenheit um 20 Uhr ergattern konnte, war ich dann doch schon so gegen halb zwei daheim – mit dem Zug wäre ich über 10 Stunden mit den diversen Zwischenhalten unterwegs und erst gegen halb sieben wieder in Dresden gewesen. Und so konnte ich wenigstens schon im Auto etwas schlafen – und wurde nicht wieder permanent wegen des obligatorischen Blumenstraußes un des Instrumentenkoffers angelabert… 😉

Heute Abend geht’s übrigens mal wieder in die Semperoper – zur Salome. Fein, freu mich! Außerdem war der liebe Alex so freundlich, mir vom Festival ein Tome-Autogramm mitzubringen – mit meinem Namen drauf. Das gibts zwar erst am Donnerstag, aber ich freu mich trotzdem drauf.

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2 Gedanken zu “Hallo GEMA!

  1. Die Sau! 😀

    Ich musste irgendwie spontan auch an „The One“ von Elton John denken, das hat zumindest eine ähnliche Harmoniefolge. So richtig erklären kann ich das aber auch nicht.

    Viel Spaß in der Oper! 🙂

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