Marys Drei?Stock

Nachdem meiner vorübergehenden Langeweile gnädigst durch Frau Malloy Abhilfe geschaffen wurde, möchte ich doch an dieser Stelle nun auch mal meine Schulden einlösen und den Stock verwerten. Es hat, zugegebener Maßen, einige Zeit gedauert, bis mir 3 Fragen eingefallen sind, die ich wirklich von anderen beantwortet haben möchte.

1.: Welches bzw. was für ein Musikstück, denkst du, wärest du?
Ich kann mich auf nichts konkretes festlegen, es gibt einfach zu viel. Fakt ist: Es muss mehrsätzig sein. Also nicht dreiminutenfünfzig im Radio, sondern schon ausgiebig, zum genießen, zum mitleben und eifern. Irgendwie pompös muss es sein, ausufernd, bewegend und jeden betreffend. Schnelle Sätze wechseln sich mit langsamen Sätzen ab, Hier und da kräftige, vielleicht eigentlich unpassende Akzente, nicht immer ist alles so konsonant wie man es vielleicht gewohnt ist. Wenn ich mir das so recht überlege, ist es an einigen Stellen sogar ganz schön dissonant. Hört sich für mich schwer nach spätromantischer Sinfonie oder zeitgenössischer Großkomposition an.

2.: Jeder sammelt irgendetwas. Was sammelst du?
Ich sammle, neben allerlei Fettnäpfen, typische Frauendinge: Handtaschen, Ohrringe und Schuhe. Davon abgesehen habe ich eine Art Zubehör-Sammeltick – Instrumentalzubehör kann man irgendwie nie genug haben. Und… äh… Holzfiguren. Kleine, bunte Spielzeugminiaturen, die dann zu Weihnachten (nach familieninternen Kämpfen) an den Weihnachtsbaum kommen. Wehe, jemand lacht jetzt! 😛


3.: Was ist schwerer: Anfangen oder aufhören?

Ich gebe es offen zu: Anfangen fällt mir wesentlich schwerer. Aber wehe, ich bin mal voll in etwas drin… dann ist aufhören auch nicht gerade einfach.

So. jetzt bitte brav per Kommentar die Fragen beantworten. Ihre eigenen Fragen ausdenken sollen sich doch bitte mal das Frl. Serenaden, so er denn wieder da ist der Herr Pottkieker und Konrad darf auch noch mal ran. Zu gern würde ich den Stock ja auch ans *incredible Hölzchen werfen, aber leider gibt es da (noch?) keinen Blog, den ich bombardieren könnte. 😉

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8 Gedanken zu “Marys Drei?Stock

  1. 1. Ich wäre sehr gern „Oh Fortuna“ aus Carmina Burana (am liebsten die ganze Carmina, ich will aber nict unverschämt sein) oder aber „Dann bricht der große Morgen an“ aus den Jahreszeiten von Haydn.

    2. Ich sammel Igel. In allen Größen, allen Formen, nur nicht aus Stoff oder Plüsch. Weihnachten kommen dann noch Göbel-Engel mit dazu.

    3. Definitiv aufhören. Ich bin ein Junkie, in allem, was ich anfang. Und ich fange viel an…

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  2. 1. Eigentlich wäre ich gern mein eigenes Musikstück, meine eigene Melodie, mein eigener Song. Ich möchte nichts sein, was andere gefühlt und gedacht haben, es sei denn sie haben es für mich gedacht und gefühlt.

    2. Sammeln. Zählen auch Körbe? Hmpf. Also ich weiß nicht, ich könnte mich von ziemlich vielem trennen, ich sammel nichts wirklich. Das einzige, wovon ich vermutlich mehr habe, als nötig ist, sind Kaputzenjacken und Kapuzenpullis.

    3. Anfangen ist für mich schwerer. Da muss ich mich nämlich aufraffen und das kann ich doch so schlecht… 😉 Aufhören dagegen ist einfacher, weil meistens viele vernünftige Gründe dafür sprechen, denen ich dann folge – und sei es noch so schwer.

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  3. @michaela:

    1. die carmina ist so toll! wegen mir darfst du auch gleich die ganze veranschlagen… 😉 haydns jahreszeiten mag ich auch, obwohl die schöpfung in meiner gunst noch weiter vorn rangiert.
    2. igel? wie süß 😉 engel gibts bei uns auch zum sammeln über weihnachten, allerdings aus holz und bei meiner mutter (wobei ich jetzt auch niedliche kleine habe, die ich von einer freundin jedes jahr zu allesn anlässen bekomme…)

    @mary:
    1.: eigenes musikstück klingt gut. mach doch mal 😉

    2.: na bei körben würde ich mich einreihen 😀

    3.: aufraffen müssen ist fies, gemein und hinterhältig. 😉

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  4. Das ist ja ein Ding..

    1.

    Am liebsten wäre ich der letzte Satz aus der Orgelsinfonie oder der 2. Satz aus der Neuen Welt..

    2.

    Hörbücher sammel ich. Und Tassen. Aus jeder Stadt, in der ich länger als einen Tag war muss eine Tasse mit Städtenamen mit..

    3.

    Kommt drauf an. Rauchen war leichter anzufangen als aufzuhören.. Zum üben muss ich mich manchmal zwingen, danach ist es schwer aufzuhören. Und mit dem Laufen kann ich gar nicht aufhören.. Nie, hoffe ich..

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  5. @pottkieker:
    das mit dem üben kenne ich. fällt mir manchmal schwer, das anfangen, und dann ist das aufhören auf einmal noch schwerer.
    ich hoffe natürlich auch für dich, dass du mit dem laufen nie aufhhören musst! 🙂

    du musst ja aber ne ganze menge tassen daheim haben… 😉

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  6. 1)
    ich wäre < HREF="http://www.youtube.com/watch?v=a7pESuX9E24" REL="nofollow">ein<> < HREF="http://www.youtube.com/watch?v=AxoWSEBiKPk&feature=related" REL="nofollow">stück<> < HREF="http://www.youtube.com/watch?v=KggSIrfL-90&feature=PlayList&p=DA5488930D2D9A00&playnext=1&playnext_from=PL&index=23" REL="nofollow">von<> gon za les – einfach nicht wirklich in worte zu fassen

    2)
    ich sammle schmuck. und oberteile [meine güte, ich habe so viele, ich vergesse ständig den besitz einiger sachen….]! und bücher.

    3)
    anfangen. bin prokrastinierer. gleichzeitig aber anpacker; das problem ist, daß ich so viel prokrastiniere, daß durchs anpacken dann und wann auch nicht wirklich viel wieder gutgemacht wird 😉

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  7. 1. Ich kann mich zwischen 2 Stücken nicht entscheiden, die zwar verschiedener nicht sein könnten, aber dennoch immer zu mir gehören werden.
    Das erste ist die Arie „Erbarme dich“ von J. S. Bach aus der Matthäus-Passion. Etwas Schöneres wird man meiner Meinung nach im Bereich der Klassik kaum finden können. Ich glaube, das Stück beschreibt meinen Charakter ganz gut, sehr emotional, auch wenn ich das nie nach außen zeige. Und das Stück muss genau < HREF="http://www.youtube.com/watch?v=xwEBSqx__IE&fmt=18" REL="nofollow">so<>gespielt werden, was das Tempo und die Leidenschaft angeht.
    Das zweite Stück ist das Lied „< HREF="http://www.youtube.com/watch?v=CglSWgEli8U&fmt=18" REL="nofollow">Killa<>“ von Way Out West. Manch einer wird es langweilig finden, es aber hoffentlich nicht auf meine Person rückschließen, ich kann jede Sekunde verschlingen und immer und immer wieder hören. Das ist <>mein<> Lied.

    2. Das einzige, was ich „sammle“, sind visuell besonders beeinruckende Filme auf Blu-ray. Filme, die einen selbst ohne Ton vom Hocker hauen würden. Es ist eine noch kleine, aber feine Sammlung. 🙂

    3. Puuh, das weiß ich selbst nicht so richtig. Ich muss eigentlich sagen, dass ich ein Mensch bin, der sich ziemlich gut im Griff hat und mir beides nicht so extrem schwer fällt. Ich weiß, das ist keine se befriedigende Antwort, aber besser weiß ich es einfach nicht.

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  8. So, jetzt aber, mit reichlich Verspätung hier meine Antworten!

    1. Ich kann mich auch zwischen einigen Liedern nicht entscheiden. Vorrangig wäre ich glaub ich gerne ein sogenanntes „Post-Rock“ Lied, da ein langes, von Höhen und Tiefen durchzogenes Lied, das Live besonders viel Spaß macht. Hierbei denke ich an „Hello Scotland“ von ef (wenn dus mal hören willst, sag Bescheid ;-)). Abgesehen davon kann ich mich nicht zwischen „Hi Freaks“ von Tocotronic, „Für immer die Menschen“ von Tomte und der „Hounds of Love“ Version von The Futureheads entscheiden.

    2. Ohje, ich sammle auch viele Sachen, aber das meist unfreiwillig. Zumeist sind es CDs von Bands, die ich mag, Bücher (natürlicher Zwang! Frustshopping bei Anke = in den Buchladen gehen), Karten, Fotos (vorrangig an Wänden, Deko und so weiter ;-))…

    3. Mir fällt das Anfangen meist viel schwerer als das Aufhören. Das liegt allerdings eher an meiner scheinbar genetisch festgelegten, hoch angesetzten Hemmschwelle (ich hab dir deswegen auch schon oft die Ohren vollgeheult :/). Aufhören kann ich auch, stellt sich nur die Frage, was es ist, mit dem ich aufhören soll. Wenn es um Gefühle jeglicher Art geht, ist dieser Ablösungsprozess ähnlich schwierig wie der anfängliche Hemmschwell-nicht-anfangen-können-Prozess.

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