Erkenntnis Nr. 7: Manches sollte man lieber nicht steigern.

Vor Allem nicht sich selber in irgendetwas rein! Ich bin Meister darin, auch wenn ich irgendwie darauf verzichten könnte.

Es geht ja so einfach: Einfach eine möglichst weltfremde Tatsache nehmen, bisschen Wunschtraum hier, bisschen „Schön wär’s“ da – und zack! – fertig. Das ganz dann möglichst lange aushalten – schon hat man das schönste Chaos, in welches man sich mal wieder selber gestürzt hat. Natürlich funktioniert das am allerbesten auf der Gefühlsebene, es funktioniert da sogar ganz fantastisch schnell und nahezu automatisch.
Manchmal komme ich mir vor wie das blöde kleine Kind, das vor einem Kaugummiautomaten steht, die bunten Kugeln sieht und dann „Maaaaaaaamiiiiiiii, ich will so eiiiiiiins!“ brüllt. Leider ist da selten eine Mami, die mich maßregelt, mir sagt, dass man von dem Zuckerzeugs schlechte Zähne bekommt und dass man nunmal nicht alles haben kann, was man gern hätte. Also sagt sich mein fantasiebegabtes Hirn wohl „Wenn ichs nicht haben kann, tu ich wenigstens so!“ – und belagert mich mit Träumen und Vorstellungen. Und ich muss dann sehen, wie ich aus dem Schlamassel wieder rauskomme. Toll.

Gegenmittel? Fehlanzeige. Hilft wohl einfach immer nur ein Mami-Ersatz dabeizuhaben, der mir symbolisch ein paar hinter die Löffel gibt: Manches kann man einfach nicht haben. Auch nicht die blöde, durchdrehende Fantasie. Basta.

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8 Gedanken zu “Erkenntnis Nr. 7: Manches sollte man lieber nicht steigern.

  1. …solche Gefühle hat jeder mal, ich denke, da ist nichts schlimmes dabei… ich nenne es Euphorie, Begeisterung für irgendetwas, und das ist doch eigentlich eines der schönsten Gefühle überhaupt? Oder? 🙂 Geniesse es einfach und „fliege“ ein bisschen, um danach wieder sanft zu landen in der leider heutigen manchmal nicht immer so schönen Realität. Aber wir machen das Beste draus! :))Alles Liebe!

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  2. naja. theoretisch sehe ich das ja ähnlich, aber ich hab dir die sachlage ja erläutert. es ist UNSINN! purer unsinn. weil es unmöglich ist. manmanman… so ein schrott. ich hätte gern einen „realitäts-schalter“ in meinem hirn.

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  3. und ich hab gesagt, dass es mir auch passiert – und *klick* – heute isses passiert… ich male mir die ganze zeit aus, wie es ist, wenn ich den job bekomme, von dem ich heute morgen erfahren habe… keine ahnung wie viele millionen menschen den job auch haben wollen, aber ich versuche seit einer halben stunde die seite zu laden, auf der man sich bewirbt… und ich denke immernoch, dass ich eine chance habe 😀

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  4. @kessi: stimmt schon – manchmal nur etwas zu intensiv, ich hab ja theoretisch auch noch anderes zu tun, als mich nur um mich zu kümmern… 😉@despo. haha… inselwärter auf der südseeinsel? du träumer! 😀

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