It’s over now…

Nö, so dramatisch ist es gar nicht. Eigentlich bin ich sogar ein bisschen erleichtert, dass es jetzt ein Ende hat. Natürlich war es schön, im Landespolizeiorchester auch die restlichen 5 Konzerte mitzuspielen, aber ein bisschen ganz schön anstrengend war es schon. Vor allem die Prognose für das letzte Konzert (bzw. eher für danach) sah nicht sehr rosig aus: Da nach 22 Uhr von Frankfurt/Oder kein gescheiter Zug Richtung Heimat mehr fährt, hatte ich mich schon gänzlich darauf eingestellt, meine Nacht auf Bahnhöfen zu verbringen… unter Anderem in Cottbus. Nachdem ich dann 6.15 Uhr in Dresden HBF angekommen wäre, hätte ich mir dort noch gemütlich einen Kaffee kaufen können, um dann auf direktem Wege zur Uni zu fahren. Verlockend.
Aber zum Glück kam es ja nicht so, ich war vernünftig und habe lieber das Angebot angenommen, in Berlin beim ersten Klarinettisten und seiner überaus reizenden Frau zu übernachten. Fühlte sich heut Morgen um einiges gesünder an.
Heut Abend steht also noch Bingo an, morgen Arbeiten, Freitag Starsheriffs, Samstag Großeltern, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch jeweils arbeiten – huch, da ist ja dann schon Heiligabend… So schnell kann’s gehen. Und wo bekomme ich in der Zwischenzeit noch die letzten Weihnachtsgeschenke her?
Irgendwie bin ich dieses Jahr deutlich schlechter vorbereitet als sonst 😉

Was die Konzerte angeht: Das Konzert in Potsdam vergangenen Sonntag war durchaus das wichtigste, aber auch mit das Beste. Danach fiel die Stimmung merklich ab und der Krankenstand erhöhte sich. So fielen gestern komplett alle Tuben aus – und kein Ersatz war zu finden. Das Konzert wurde also etwas umgestellt und nur mit (ohnehin besetztem) E- und Kontrabass bestritten.

Richtig Lust auf amerikanische „Weihnachtslieder“ hatte ich ja noch nie groß, aber nach dem ich sie jetzt auch zur Genüge gespielt habe, ist mein Bedarf an ihnen für längere Zeit komplett gedeckt.
Ebenfalls sind meine sämtlichen, so sie je vorhanden gewesen sein sollten, Bedürfnisse nach Zug fahren gestillt – Zumal mit dem Gepäck-Geschleppe immer wieder.

Schön war es trotzdem. Spaß gemacht hat es auch gestern noch – und die Verabschiedung fiel sehr herzlich aus, vor allem bei meinen Kollegen an den Saxophonen.

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2 Gedanken zu “It’s over now…

  1. Schläfst du eigentlich auch manchmal?Sehr besinnlich hört sich deine Vorweihnachtszeit zumindest nicht an. 😉Und dass weihnachtliche Musik nach der hundertsten Aufführung nicht mehr wirklich weihnachtlich ist, hab ich ja auch schon zur Genüge erlebt. Aber zumindest ist es ein Trost, wenn man anderen Leuten eine Freude machen kann und darauf kommt es ja bei Konzerten hauptsächlich an.

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  2. schlafen… moment… ich muss kurz überlegen, was das war. 😉ich schlafe leider viiiieeel zu wenig grad, und das ist gar nicht gut, ich bin doch sonst ein schlaftier… aber in der woche nach weihnachten werde ich mit sicherheit schlafen. ganz viel. um das alles wieder aufzuholen.wirklich besinnlich war’s in der tat nicht… 😦 schade, ich bin doch so ein weihnachts-fan. aber naja, ich will nicht meckern.übrigens kann man sich bei brandenburger publikum nie so sicher sein, ob die sich wirklich freuen – die meisten gucken das ganze konzert über elendig grimmig aus der wäsche… unheimlich.

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